Miso-Verkostung im Fermentationslabor

Wer von euch in letzter Zeit in der Berliner Fine Dining-Szene unterwegs war, hat vielleicht bemerkt, dass die Szene mit einem neuen Trend aufwartet: Fermentiertes aus der traditionellen japanischen Küche. Allen voran Miso, eine würzige Paste, die nicht nur unverzichtbar für die Herstellung von Miso-Suppe ist, sondern auch Gerichten der gutbürgerlich-deutschen Küche eine exotische Note verleiht. Wir haben die Miso-Quelle einiger Berliner Spitzenrestaurants (Nobelhart & Schmutzig, Tim Raue, Coda u.v.m.) ausfindig gemacht. Sie liegt etwas versteckt in Moabit im Fermentationslabor Mimi Ferments von Markus Shimizu. In Holzfässern lässt Markus Soja, Reis und Getreide aus regionaler Erzeugung unter Beigabe von Meersalz und Koji zu köstlichen Shoyu- und Misopasten reifen.

Wie genau der Fermentationsprozess abläuft und was es dabei mit Shiro Miso, Kome Miso, Genmai Miso, Soba Miso und Bort Miso auf sich hat, werden wir bei der Verkostung am 14.06. erfahren. Wir werden verschiedene Miso-Sorten kosten und vergleichen. Auf dem Programm stehen Klassiker aus Soja oder Reis sowie experimentellere Misos mit Mandeln oder Roter Beete.

Wer noch skeptisch ist: Miso ist nicht nur sehr gesund, sondern auch vielseitig einsetzbar: Sowohl für eine umami-vollmundige Misosuppe als auch für Salatdressings oder Marinaden für Ofengemüse.

Treffpunkt ist am Donnerstag, dem 14.06., um 19:30 Uhr bei Mimi Ferments, in der Stephanstraße 24, 10559 Berlin-Moabit. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10 Euro pro Person. Meldet euch unten an, wenn ihr dabei sein wollt. Falls die Veranstaltung schon ausgebucht ist, könnt ihr euch per Mail an uns auf die Warteliste setzen.